Samstag, 13. März 2010

Fotosafari durch "mein Hanoi"


















Wie man eine Bodenplatte giesst oder einfach einen Tee verkauft... mit der gefählchten Honda quer durch Hanoi und die Kamera draufgehalten spricht hoffentlich Bände von einem charmanten Ort, der bei jedem ankommt. Der Blick aus meinem Büro bei Sonnenuntergang, das Abwassersystem, ein Restaurant mit blauen
Plastikstühlchen, Blumenverkäufer am Strassenrand, ein Tempel...Ich würd ja gerne hier bleiben

Freitag, 12. März 2010

Ausflug Cat Ba, letztes Januarwochenende































Cushla wollte uns verlassen, die Neuseeländerin zog es in die Türkei um Englisch zu unterrichten. Man muss nicht alles verstehen. Zu ihrem Abschied sind wir los gezogen in den Nationalpark Cat Ba, der direkt an die Halongbucht grenzt.


Samstag, 20. Februar 2010

Tet Neujahrsfest, Gedenken an die Toten






Zum Neujahrsfest gedenkt man auch den bereits verstorbenen in der Familie. So konnte ich einmal mit erleben, wie eine Mischung aus Buddismus und Aberglaube dazu führt, dass der Tisch gedeckt wird, Zigaretten brennen und Imitatkleidung verbrannt wird.

In dem Haus von Qynhs Familie gibt es den reulären Altar, vor dem Räuscherstäbchen abgebrannt und Lebesmittel geopfert (für Obst: abgestellt zum Reifen) werden. Im oberen Stockwerkt gibt es den Ahnenaltar, dort ist ein Poträt von jedem Verstorbenen Familiemitglied aufgestellt. Zylinderförmige Räucherstäbchen und eine Kerze brennen ständig, nacht läuft durch eine Zeitschaltuhr gesteuert eine Gebetsgesang. Obst wird auch dort geopfert. Nun war aber Tet, so wurde unten der Küchentisch gedeckt, mit Bailys und Reisgerichten, dann sind wir auf die Familie besuchen gegangen und die Geister der Ahnen hatten Zeit sich in unserer Abwesenheit satt zu essen.

Als wir zurück waren abends, gegen Mitternacht, haben wir dann Papierimitate von Gold und Silberbarren, Spielgeld und Kleidung auf der Terasse verbrannt. Damit alles richtig ankommt, wurde es adressiert mit Namen. Dazu wurde ein weiterer Altar auf der Terasse aufgebaut, wieder Räucherstäbchen und Obst und die Belgische Schokolade, die ich mit gebacht hatte.

Nach der Einächerung und der Himmelfahrt der Gegenstände war Nachtruhe angesagt. Am nächsten Morgen sind wir zu unserer Tet Odysee übergangen, der Altar stand noch aufbereitet. Bei unserer Rückkehr abends hatte die Sonne kein Erbarmen gezeigt, die Schokolade war vernichtet wurde dann aber wieder zurück in den Kühlschrank gelegt und später eisgekühlt genossen.

Die Erfahrung heute war fast ähnlich neu als Qynh, zukünftige Standford-Studentin, in der Innenstadt beim Schaufensterbummeln in einer sehr teuren Konditorei ein Stück Kuchen kaufte und es dann ca. 3 Stunden weiter durch die Stadt schleppte. Zuhause angekommen wanderte der Kuchen in den Kühlschrank. Als ich sie darauf anspach erklärte sie, sie wollte das Stück nie selbst essen, es wäre für Papa und als wir schlafen gingen, stand das Stück auf der Terasse.